Hochwertiges Handwerk ab der ersten Zeichnung

Hochwertiges Handwerk ab der ersten Zeichnung

Ein Haus, eine Wohnung oder ein Büro stilvoll einzurichten, ist eine Kunst für sich. Die Interior Designer von Emporium Mobili planen die Inneneinrichtung bis ins Detail und arbeiten dabei mit mit luxuriösen Marken wie Rugiano , Presotto, IPE Cavalli Visionnaire, Swarovski, Brand van Egmond, Masiero und vielen mehr. Sie orientieren sich dabei immer am persönlichen Geschmack ihrer Kundinnen und Kunden, weshalb es wichtig ist, diesen gut einschätzen zu können.

Silvia Balducci ist Interior Designer bei Emporium Mobili. Für ihr aktuelles Projekt richten sie und ihre Kollegin ein großes Familienhaus in Berlin-Grunewald ein. Es kommt auch vor, dass ein neu gebautes Haus komplett ausgestattet wird, jedes Zimmer„vom Boden bis zur Decke“, wie Balducci sagt. Das aktuelle Projekt ist kein Neubau, weshalb Balducci und ihre Kollegin zum Gesamtkonzept passende Möbel, Tapeten, Vorhänge und Leuchten heraussuchen.

Das Wohnzimmer: Der Teppich und ein Sofa waren bereits vorhanden. Balducci und ihre Kollegin haben den Türkiston, der im Teppich vorkommt, für den Velour-Bezug der zwei drehbaren Sessel und der zwei Hocker benutzt, um ein harmonisches Farbkonzept zu kreieren. In ein Wandelement wurde ein Fernseher so eingebaut, dass er wie ein Spiegel aussieht, wenn er ausgeschaltet ist. Wo zuvor eine leere Ecke war, haben die Designerinnen einen weiteren Sitzbereich als Relax-Zone geschaffen: Mit zwei eleganten Sesseln, einer dekorativen Terzani-Lampe einer dezent schimmernden Tapete aus Naturfaser "Kork" von Elitis.

Wandfarbe und Tapete beeinflussen die räumliche Atmosphäre enorm. In diesem Projekt wird zum Teil mit ausgefallenen Farben gearbeitet: Der golden-silberne Schimmer der Tapete im Sitzbereich erinnert entfernt an Fischschuppen; für einen anderen Bereich wurde pechschwarze Wandfarbe von Farrow & Ball verwendet. Solche Farbexperimente können schnell albern aussehen, wenn man keinen Profi die Planung übernehmen lässt. Balducci hat ihr Handwerk als Interior Designer in Italien erlernt; unter anderem hat sie in Florenz studiert. Im Laufe ihrer Karriere hat Balducci ein Gespür dafür entwickelt, den Stil ihrer Kundinnen und Kunden einzuschätzen und ein bisschen „wie eine Psychologin“ zu arbeiten. Trotzdem gehört es immer zum Designprozess dazu, sich mehrmals mit den KlientInnen abzusprechen. Zwei bis drei Termine sind üblich, damit von der ersten Absprache bis zur Durchführung alles nach Wunsch der KundInnen verläuft. Während des ersten Termins geht es darum, die KundInnen und ihren Stil kennenzulernen. Balducci hört sich die Einrichtungswünsche genau an und schaut anhand des Bauplans der Wohnung oder des Hauses, wie sich die Vorstellungen umsetzen lassen.

Handgefertigte Planung eines Kinderzimmers.


Zwischen dem ersten Kennenlernen und dem zweiten Termin schauen sich Balducci und ihre KollegInnen für gewöhnlich die Baustelle, beziehungsweise die fertigen Räume an, messen noch einmal alles aus und machen Fotos. Beim zweiten Termin zeigt Balducci ihren Vorschlag auf einem sogenannten Moodboard. Bei Emporium Mobili zeichnen die ArchitektInnen meist noch mit Stift und Papier, obwohl sie auch das Design Programm AutoCad verwenden könnten. AutoCad ist zum Beispiel für 3D-Modelle sehr nützlich, doch in 2D sieht das Ergebnis nicht so elegant aus und ist nicht so persönlich wie eine selbstgefertigte Zeichnung auf Papier. Handgefertigte Entwürfe, findet Balducci, sind „wärmer und hochwertiger“. Ist die Planung nach Maß fertig, ergänzt Balducci sie um die bereits ausgesuchten Einrichtungselemente. „So haben wir schon einmal eine klare Vorstellung davon wie das ganze vom Platz her aussehen wird: Wie lang ist das Sofa? Wie viel Raum nimmt der Couchtisch ein?“ Neben den Plänen stehen immer die Musterstoffe, zum Beispiel Velour / Samt für den Bezug oder die Holzmuster. „Damit die Kundinnen und Kunden auch wissen, wie die Ausführung am Ende aussehen wird.“

Präsentation des Projekts für die KlientInnen. Hier sieht man die Planung zweier Kinderzimmer.

Außerdem geht es bei dem zweiten Termin um das Farbkonzept. Zunächst macht Balducci Vorschläge, da es selten vorkommt, dass sich die KundInnen schon mit einem eigenen Farbkonzept an sie wenden. Manchmal haben andere ArchitektInnen oder IngenieurInnen bereits einen groben Plan für die Einrichtungsmöglichkeiten erstellt, aber bei den Details verlassen sich die KundInnen auf die Interior Designer. Mit Hilfe des Moodboards wird alles in einem Gesamtkonzept visualisiert: Form, Materialien, Farben, Stile. An diesem zweiten Termin wird auch die Entscheidung getroffen, wie das Design schließlich umgesetzt werden soll. Fast immer gefällt den KundInnen der vorgestellte Entwurf, aber natürlich sind Änderungen kein Problem.

Und so gemütlich sieht die Umsetzung aus: Das Thema ist „Maritim“. Bett von Twils, Teppich von Jab.

Hauptschlafzimmer: Das Zimmer war schmal und lang. Mit einer Trennwand in der Mitte wurde der Raum in Ankleide- und Schlafbereich getrennt. Vorne das Bett und hinten zwei Kleiderschränke der Firma Presotto, einen für sie, einen für ihn. Die Griffe an den Schranktüren haben Ledereinsätze. Neben dem Schminktisch steht eine wunderschöne Stehlampe von Heathfield.


Wenn man in das Zimmer eintritt, sieht man ein schönes Sitzkissen und die Designerlampe „Arco“ von Flos. Den Bezugsstoff, der für die dekorativen Kissen verwendet wurde, findet man bei dem Vorhang und als Tagesdecke wieder (J. Thompson). Alles ist aufeinander abgestimmt.

Falls nötig, wird ein dritter Termin ausgemacht, um Änderungen zu besprechen und den Plan fertigzustellen. Daraufhin wird der Vertrag unterschrieben und Balducci beginnt mit der Bestellung der Einrichtungselemente bei den Herstellerfirmen. Emporium Mobili arbeitet mit vielen verschiedenen Herstellern, sodass sich für jeden Stil die richtigen Möbel finden lassen und fast jeder Wunsch für die Inneneinrichtung erfüllbar ist. Unter anderem gehören italienische Luxuslabels zu den Marken, die Emporium Mobili führt. Die am häufigsten verwendeten Materialien sind Marmor, Holz und Holzlackierung, Velours und Leder.

Balduccis persönlicher Stil geht eher in die Richtung schlicht und modern. Lampen müssen nicht immer mit Kristallen verziert und Möbel nicht immer prunkvoll sein. Nach dem Projekt in Grunewald geht es für Balducci weiter mit einem anderen Familienhaus. Auf ihrem Schreibtisch bei Emporium Mobili stapeln sich wieder die Kataloge mit zahlreichen Mustern und Beispielen...

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